Einladung zum SBB Leipzig Ost

Hallo zusammen,

wir möchten euch herzlich zur nächsten Sitzung des Stadtbezirksbeirates Ost einladen, diese findet am 30.11.2022 um 18:00 Uhr im BSZ 7 – Neustädter Straße 1 – statt.

Besonders für uns relevant ist der TOP 4. Darin geht es um die Anfrage von unserem Günther Hanke zum Thema Parkplätze in der Gregor-Fuchs-Str., die viele von uns auch unterschrieben haben.

Also herzliche Einladung zur Teilnahme!

Im Link die derzeitige Einladung mit den bis jetzt aufzurufenden TOP’s:

https://kurzelinks.de/ncuy

Grüße aus Anger-Crottendorf vom Bürgerverein für Anger-Crottendorf

Antrag auf straßenverkehrsrechtliches Parken in Anger-Crottendorf

Wir möchten mitteilen, dass dieses Anliegen durch unseren Verein an den Stadtbezirksbeirat weitergeleitet wurde und dort in der kommenden Sitzung behandelt wird. Herzliche Einladung! Die Einladung erfolgt hier auf der Seite.

An: Tomasz Petersohn – SBB im SBB Leipzig Ost

Von: Günter Hanke – Leipzig Anger-Crottendorf

Leipzig, den 04.11.2022

Betreff: Antrag auf straßenverkehrsrechtliches Parken in Anger-Crottendorf

Sehr geehrter Herr Petersohn, wir wenden uns als Bürger von Anger-Crottendorf an Sie als Stadtbezirksbeirat mit einer dringenden Bitte, da wir seit vielen Monaten immer mehr vor einem massiven Verkehrsproblem stehen.
Wir schlagen vor, die Freifläche zwischen den beiden Fahrspuren (Insel) der Gregor-Fuchs-Straße im Abschnitt von Friedrich-Dittes-Str. bis Sellerhäuser Str. als Parkplatz zu nutzen.
Begründung: Für den Neubau des Campus Ihmelsstraße wurde ein Garagenhof mit etwa 100 Garagen abgerissen. Die KFZ Besitzer sind nun gezwungen ihre Fahrzeuge im öffentlichen Verkehrsraum abzustellen. Diese Park- und Abstellmöglichkeiten reichen aber bei weitem nicht aus um ein straßenverkehrsrechtliches Parken zu gewährleisten.
Hinzu kommt, dass das Gehwegparken nach mehr als 25 Jahren in mehreren Straßen von AC nun nicht mehr geduldet wird. Dieser Zustand ist unzumutbar – teilweise sucht man mehr als 30 Minuten nach einem Parkplatz, was unzumutbar ist, auch für die Umwelt!
Die Stadt hat uns bisher nicht geholfen, Alternativen wurden nicht angeboten. Daher unser, auch von Ihnen bereits mehrfach genannter Vorschlag, zur schnellen Lösung der Problematik Parkplatzproblem im Stadtteil, nämlich den Mittelstreifen in der Gregor-Fuchs-Str. zu einer temporären Stellfläche umzugestalten.
Da ein Bautermin für eine Quartiersgarage noch nicht feststeht, benötigen wir schon heute diese Lösung als Alternative und beziehen uns damit auch auf die Petition von Ihnen, die wir mit 2051 Unterschriften unterzeichnet haben.
Selbstverständlich sollen die Stellflächen für die KFZ im Einklang mit Natur und Umwelt gestaltet sein. Kein Eingriff in den jetzigen Baumbestand. Auch die Fläche darf nicht mit Asphalt versiegelt werden. Es muss ein Belag oder Pflaster sein welches Gras wachsen und Wasser versickern lässt.
Um auch in Zukunft ein lebenswertes Wohnen in Anger-Crottendorf zu ermöglichen bitten wir Sie, diesen Antrag zu bearbeiten, darüber abzustimmen und in unserem Sinne weiter zu reichen.

Mit freundlichen Grüßen Günter Hanke sowie weitere Unterzeichner
(stellvretend unterschrieben haben 50 Bürger, sowie zwei Mitglieder des Vorstandes des ACtiv für Bürger e.V. im Namen des Vereins

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Fußweg Stünzer Straße

Sehr geehrte Bürgermeister,

sehr geehrte Stadträte,

mehrfach haben wir als Bürger von Anger-Crottendorf in vielen Gesprächen einen Vorschlag für die Stünzer Str. eingebracht. 

Das AWS hatte mir versprochen, dass ich als SBB auch in die Planung mit einbezogen werde – dies geschah nicht. Im SBB Leipzig-Ost habe ich ebenso dafür geworben. Den BM Dienberg, dem Herrn Elsässer vom QM, die Schuldirektorin Frau Richter, den Leiter der Dschungelbande vor Ort gesprochen.

Nämlich über eine sehr simple Lösung für das Problem in der Stünzer Str. 

Lösung: Schaffung eines durchgängigen Fußwegs. Der marode Zaun der 74. Grundschule muss in Bälde ersetzt werden. Diesen könnte man verschieben und einen durchgängigen Fußweg schaffen, so das Bürger und Schüler nicht mehr auf die Straße ausweichen müssen.

Zudem ist diese Lösung wesentlich preiswerter, als das Modelprojekt! 

Sie wissen, dass in Anger-Crottendorf die Verkehrssituation angespannt ist! Sie kennen sicher auch unsere Petition mit 2051 Unterschriften zur Parksituation in unserem Stadtteil. 

Daher bitte ich Sie, nicht noch weitere Parkplätze (hier etwa 15) zu vernichten, sondern eine wirklich sinnvolle Lösung umzusetzen.

Im Anhang sehen Sie ein PDF mit dem Vorschlag. Die Fläche, die die Schule dann abgibt ist klein genug, dass die Fläche des Schulhofs ausreichend groß bleibt für die Anzahl der Schüler.

Bestehend Bäume können gern stehen bleiben!

Beste Grüße

Tomasz Petersohn – Vorsitzender des Bürgervereins ACtiv für Bürger e.V.

SBB-Leipzig Ost

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Anger-Crottendorf wurde in Ost und West geteilt

Hat Anger-Crottendorf nun die Mauer bekommen? Zwei Wochen lang können viele Bürger nicht mehr ohne Anstrengung den Trennwall im Stadtteil durchqueren.

Als am 06. Juni 2022 die angekündigte Sperrung der Brücke in der Theodor-Neubauer-Str. aufgestellt wurde, sahen sich viele Bürger vor einem großen Problem. Denn plötzlich konnten besonders ältere Menschen unter anderem den einzigen Einkaufsmarkt in unserem Viertel nicht mehr erreichen. Der Konsum befindet sich nämlich in West-Anger-Crottendorf.

In vielen Gesprächen mit den Anger-Crottendorfern aus dem Osten hörten wir, dass sie nun völlig abgeschnitten sein von der Einkaufsmöglichkeit im Konsum am Trinitatisplatz. Eine ältere Dame klagte, dass sie nur schwer zu Fuß ist und einen großen Umweg durch die Gärten oder über die Zweinaundorfer Str. einfach nicht stemmen kann – geschweige denn mit einem Einkauf auf dem Rückweg. Viele andere Bürger zählten noch weitere Beispiele auf.

Die Stadt Leipzig hatte zwar im Vorfeld angekündigt, dass die Brücke für 14 Tage komplett für Straßen- und Fußgängerverkehr gesperrt werden wird, jedoch stellt sich die Frage, wieso diese nicht temporär eine Treppe über den ehemaligen Bahndamm für diesen Zeitraum in der Nähe der Baustelle einrichten ließ.

Hatte die Stadt wieder einmal nicht an die Bürger gedacht und diese dem Schicksal überlassen?

Wir wünschen daher von den Planern solcher Sperrungen für zukünftige Projekte einen Weitblick im Sinne der Menschen, die von solchen Einschränkungen massiv betroffen sind!

Autofreier Leipziger-Ring – Was wäre wenn viel weniger PKW unterwegs wären

Antwort auf den Artikel der LVZ von Lutz Hartung

Hallo  liebe LVZ,

ich habe gerade einen sehr interessanten Artikel auf LVZ.de gelesen und bin eigentlich fasziniert von der unglaublich albernen  Herangehensweise.  Wie kann man überhaupt auf eine so absurde Idee kommen solche Vergleiche als etwas Besonderes in eine Zeitung zu bringen. Es ist der Versuch  von den tatsächlichen Problemen abzulenken. Ich denke ein Vorschulkind weiß bereits, das auf 10  m² Fläche mehr Fußgänger passen als auf die gleiche Fläche die ein Auto mit max. 5 Personen einnimmt. Außerdem ist die Darstellung grundsätzlich falsch. Die Radfahrer und Fußgänger stehen extrem dicht. Als Verkehrsteilnehmer haben sie mindestens einen Abstand von 1m, da sieht das Bild ganz anders aus! Ist es also eine bewusste falsche Darstellung?

Was wollen sie damit erreichen? Die Spaltung der Gesellschaft in die, die zu Fuß gehen oder  ein Fahrrad nutzen und die, die ihre Beweglichkeit mit dem Auto organisieren müssen oder wollen?

Orientiert sich die Stadt  an China vor 40 Jahren, das bitter arm war und wo ständiges Verkehrschaos, durch den wilden Fahrradverkehr herrschte, wo die Transportströme im Vergleich zu dem 21. Jhd. gering waren und die Menschen sich mit ganz einfachen Lebensverhältnissen zufrieden geben mussten.

Sie sollten sich an dem heutigen China orientieren, an der modernsten Stadt der Welt, an Shenzhen. Da gibt es kaum Fahrräder, da gibt es keine Autos mit Verbrennungsmotoren, da ist der öffentliche Verkehr komplett elektrifiziert, da sind Entfernungen von 100 km in wenigen Minuten zu überbrücken, da braucht man kein Auto, um von einem Ort zum anderen zu kommen, da ist so viel Grün in der Stadt, dass es den Grünen, wenn sie das sehen könnten grün vor Augen würde.

Dagegen verhindert die Stadt bewusst die Verkehrswende, indem die Garagenhöfe in Leipzig zum Spielball ihrer Politik werden. Die wenigen noch geordneten Unterbringungsmöglichkeiten werden bedenkenlos vernichtet und das Chaos im ruhenden Verkehr somit bewusst erzeugt. Warum Autos, wenn es Fahrräder gibt?

Es wird damit bewusst die Möglichkeit zerstört dort die Solartechnologie auf den großen vorhandenen  Dachflächen einzusetzen und so den Start für den Einsatz von E-Autos  umweltfreundlich zu gestalten. Auch ein Konzept für den Aufbau von Schnelladestationen steht in weiter Ferne.

Aus meiner Sicht ist die Stadtverwaltung unfähig sich ernsthaft mit dem Thema der Verkehrswende und des Klimawandels auseinanderzusetzen. In einem offenen Brief haben wir die Stadt aufgefordert sich endlich diesem Problem ernsthaft zu stellen und die Bürger mitzunehmen. Darauf gibt es keine Antwort.

Das gleiche von der LVZ. Das Schreiben  an den RND wurde beantwortet mit dem Hinweis:

„Es wurde an die Chefredakteurin der LVZ weitergeleitet.“ Von da bis heute keine Antwort.

Wie soll das nun weitergehen? Noch weiter solche lächerlichen Versuche, oder endlich nach  langfristigen  Lösungen gemeinsam mit den Bürgern, der Industrie und den Hochschulen suchen. Die Bürger wehren sich und werden der Stadt nicht mehr folgen, wenn sie diese Arbeitsweise weiter betreibt. Wir kann ein Liegenschaftsamt entscheiden was richtig und falsch ist. Ist das Demokratie, wenn der Baubürgermeister Herr Dienberg entscheidet, dass die Garagenhöfe vernichtet werden und seine Antwort auf Anfragen der Bürger darin besteht, das er  keinerlei Verantwortung hat, wie sich der ruhende Verkehr gestaltet und damit die Infrastruktur ganzer Stadteile zusammenbricht. Wann wachen der Oberbürgermeister  und die Verantwortlichen endlich auf und begreifen, dass sie Verantwortung nicht nur für Schulen und Kindergärten haben, sondern auch für das Wohl ihrer Bürger.

Mit freundlichen Grüßen

Lutz Hartung

Anger- Crottendorf

https://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Autofreier-Leipziger-Ring-Was-waere-wenn-viel-weniger-Pkw-unterwegs-waeren